Beratung in der Sekundarstufe I

Beratung gehört zum schulischen Alltag. Sie wird von allen Kolleginnen und Kollegen als Teil ihrer Aufgabe wahrgenommen. Der schulische Alltag zeigt aber, dass der Bedarf an Beratung kaum gedeckt werden kann. In der Sekundarstufe I tragen die Beratungslehrerinnen Frau Mookherjee und Frau Claussen wesentlich dazu bei, die Beratung zu ergänzen und zu intensivieren.

Beratungslehrerin
Abteilung I (5-7)

Andrea
Claussen
Raum 106
Telefon 299 108
andrea claussen klein

Beratungslehrerin
Abteilung II (7-10)

Monica
Mookherjee
Raum 109
Telefon 299 108
monica mookherjee klein

Darüber hinaus ist die Zusammenarbeit von Kolleginnen und Kollegen, der Eltern sowie der Schülerinnern und Schüler und der Beratungslehrerinnen von großer Bedeutung. Der Erfolg von Schulberatung hängt nicht zuletzt von der möglichst konzentrierten Zusammenarbeit aller Beteiligten ab.

Die Beratungslehrerinnen nehmen vor allem die folgenden Aufgabenbereiche wahr:

Schulllaufbahnberatung

  • Beratung von Schülerinnen und Schülern sowie von Erziehungsberechtigten bei der Vorbereitung des Übergangs von der Grundschule in die Gesamtschule („Schnuppertag", Schulbeginn),
  • Beratung von Schülerinnen und Schülern zur Vorbereitung und Unterstützung schulischer Maßnahmen zur Förderung von Interessen und Begabungen,
  • Information über das Bildungs- und Erziehungskonzept der Gesamtschule,
  • Beratung von Schülerinnen und Schülern sowie Eltern und LehrerInnen im Rahmen des VO-SF-Verfahrens,
  • Information über schulische Bildungsangebote,
  • Schullaufbahnberatung von Schülerinnen und Schülern und Erziehungsberechtigten im Rahmen des Wahlpflichtbereichs, Unterstützung und Begleitung bei Laufbahnentscheidungen,
  • Teilnahme an sowie Vor- und Nachbereitung der Laufbahnkonferenzen,
  • Beratung bei Wechsel des Wahlpflichtfaches,
  • Beratung bei der Integration von Seiteneinsteigern,
  • Kooperation mit den Grundschulen,
  • Treffen mit den GrundschullehrerInnen zum internen Austausch

Beratung bei Konflikten

  • In der Klasse
    (Vormachtstellung, Mobbing, Tyrannisieren, Ausgrenzen, Gerüchte, kulturelle Missverständnisse u. Ä.)
  • Zwischen Schüler/innen
    (Ärgern, Beschimpfen, Schlagen, Sachbeschädigung, Verlust, Freund, Freundin, geschlechtsbezogene Probleme u.Ä.)
  • Zwischen Schüler/innen und Lehrkräften
    (Lehrer-Schüler-Spannungen, Meinungsverschiedenheiten, Fehlverhalten im Unterricht , Lehrerwechsel u. Ä.)
  • In der Familie
    (Desinteresse der Eltern an der schulischen Entwicklung, finanzielle Notlagen, Trennung der Eltern, Sterbefall, Misshandlungen, Missbrauch u. Ä.)
    - evtl. Herstellen von Kontakten zu außerschulischen Stellen
  • Persönliche Probleme
    (Krankheit, mangelndes Selbstwertgefühl, Unzufriedenheit mit dem Äußeren, Beziehungsprobleme, Abgrenzungsprobleme, Konzentrationsprobleme)
  • Beratung der Eltern
    Bei allen o. g. Problemen werden die Eltern eingeladen, falls diese bei der Problemlösung behilflich sein können oder wollen. 

 Beratung bei Problemen im Lern- und Leistungsverhalten

  • Gespräche mit den Jugendlichen,
  • Gespräche mit den Eltern,
  • Gespräche mit den KlassenlehrerInnen, FachkollegInnen, Einzelgespräche, Gruppengespräche, Hospitationen ( zuvor abgesprochene Beobachtungsaufgaben u. Ä.),
  • Informationen über Möglichkeiten zur Verbesserung der Arbeitshaltung, zur Förderung von Eigenverantwortlichkeit und Eigeninitiative zur Unterstützung des Lernens,
  • Verfahren anwenden, die helfen, Störungen im Lern- und Leistungsverhalten zu analysieren, um SchülerInnen umsetzbare Hilfen für den Schulalltag anbieten zu können

 Probleme im Sozialverhalten, Verhaltensauffälligkeiten, Verstöße gegen die Schulordnung

  • Gespräche mit den Beteiligten (Schlichtungsgespräche),
  • Teilnahme an Konferenzen sowie deren Vor- und Nachbereitung,
  • Teilnahme am Disziplinarausschuss,
  • evtl. Herstellung von Kontakten zu externen Beratungsstellen (Vermittlung diagnostischer und therapeutischer Hilfen)

In allen genannten Bereichen findet ein ständiger Austausch mit der Abteilungsleitung statt. Problemfälle werden in gemeinsam mit Beratungslehrkräften anderer Abteilungen besprochen.