Buddy-Programm


AUFEINANDER ACHTEN.
 FÜREINANDER DA SEIN.
MITEINANDER LERNEN.
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Seit Jahren nimmt unsere Schule offiziell am bundesweiten buddY-Programm teil (buddy: engl. für "Kumpel").

Das buddY-Programm ist ein Bildungsprogramm, das auf dem Konzept der Peergroup-Education basiert: Kinder und Jugendliche helfen sich gegenseitig, gestalten ihre Lebenswelt und übernehmen Verantwortung für sich und andere. Ziele des buddY-Programms sind dementsprechend:

  • Kinder und Jugendliche stark machen und eine positive Umgangs-, Lehr- und Lernkultur in Schulen entwickeln,
  • Schülern die Möglichkeit geben, soziale, emotionale und kognitive Kompetenzen zu entwickeln, die sie für ihren persönlichen und beruflichen Lebensweg brauchen,
  • einen Beitrag dazu leisten, dass Schule viel mehr leisten kann als bloße Wissensvermittlung: Schüler können Schule aktiv mitgestalten,
  • soziales Klima an der Schule fördern

Da sich das buddY-Programm an den Bedürfnissen und Interessen der Schülerinnen und Schüler orientieren soll (Lebensweltorientierung), werden sie direkt an der Projektentwicklung beteiligt (Partizipation). Die Projekte sollen von Schülern, den Buddys, getragen werden, unterstützt von Lehrern und den Sozialpädagoginnen, den Coaches.
Weitere Informationen zum buddY-Programm finden Sie auf der Homepage www.buddy-ev.de.

 

Das Buddy-Programm an der Gesamtschule Velbert-Mitte verfolgt mehrere Ziele: Zum einen soll den Fünftklässlern der Übergang von der Grundschule hin zur weiterführenden Schule erleichtert werden, zum anderen sollen die Sozial- und Handlungskompetenzen der Neuntklässler erweitert werden.


Mit Beginn des zweiten Halbjahres startet in jedem Kalenderjahr die Ausbildung von interessierten Achtklässlern zu Buddies, d.h zu Paten, die sich im darauf folgenden Schuljahr der Betreuung der neuen Fünftklässler widmen. Das Engagement der Neuntklässler findet in diesem Zusammenhang als AG in ihrer Freizeit statt, für das sie anschließend ein Zertifikat erhalten. Das Buddy-Programm wird an der Gesamtschule Velbert-Mitte von den Lehrerinnen Kathrin Gebhardt und Fabienne Kemper geleitet, findet wöchentlich statt und umfasst eine Dauer von drei Halbjahren. Im Rahmen der Ausbildung zu Paten wird erarbeitet, welche zusätzlichen Hilfestellungen die neuen Schülerinnen und Schüler benötigen, wie sie am besten unterstützt werden können und auch, wie die Paten als Ansprechpartner fungieren können. Jeder der sechs Klassen werden Teams zugeordnet, die sich um die Betreuung kümmern, so dass jede Klasse feste Paten hat, die sich schnell zu wichtigen Bezugspersonen etablieren. Im zweiten Halbjahr des Schuljahres bilden die etablierten und erfahrenen Buddies die neue Generation der Achtklässler mit aus.


Es  betreuen immer etwa 16 Schülerinnen und Schüler des neunten Jahrgangs die fünften Klassen.
Die Buddies lernen ihre Schülerinnen und Schüler sofort am Tag der Einschulung kennen, hierdurch wir u.a. ihre zentrale Rolle verdeutlicht. Im weiteren Verlauf der ersten Schultage führen sie mit ihnen die bekannte Schul-Rallye durch und beteiligen sich an den Kennenlernaktionen der Klassenlehrer. Die Aufgaben der Buddies erstrecken sich vom Beantworten von akuten Fragen, Streitschlichtung in Pausen bis hin zur Begleitung zu Ausflügen. Dieses Engagement stärkt wichtige soziale Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler, hierzu zählen: Perspektivwechsel, Reflexionsfähigkeit, Kooperations- und Konfliktfähigkeit sowie Kommunikationskompetenz. Das Programm schafft ein Bewusstsein für die Bedürfnisse anderer. Schülerinnen und Schüler achten aufeinander, lernen von- und miteinander und sind füreinander da. Sie übernehmen Verantwortung und erleben Akzeptanz. Das stärkt ihr Selbstbewusstsein und ihre Fähigkeit zur Konfliktlösung.