Sam A. und Lam N. aus der Klasse 10c nehmen in diesem Jahr am Regionalwettbewerb Jugend forscht in Solingen teil.
Unsere jungen Forscher treten mit Ihrer Arbeit zum Thema „Kann das weg? – Kompostierbarkeit von Einwegprodukten aus Biokunststoffen“ an.
In monatelanger theoretischer aber auch vor allem praktischer Arbeit untersuchten sie, wie schnell und gut Einwegprodukte wie beispielsweise Biomülltüten, Strohhalme sowie Einwegbecher und -besteck kompostiert werden.
Dazu ließen sie den Versuch bei verschiedenen Bedingungen ablaufen und verglichen optisch, wie stark sich die Kunststoffe jeweils zersetzt hatten. Damit wollten sie feststellen, ob sich die angebotenen Produkte dazu eignen, nach dem Gebrauch in der Biotonne bzw. auf dem heimischen Komposter entsorgt zu werden oder ob es sich eher um Greenwashing handelt. Insgesamt ergaben ihre Untersuchungen, dass keines der von ihnen getesteten Produkte sich dafür eignete, in einem gewöhnlichen Komposter entsorgt zu werden, da innerhalb von drei Monaten keine erkennbare Zersetzung stattgefunden hatte. Auch könnten und dürften diese Biokunststoffprodukte meist nicht in die Biotonne, da die meisten Städte und Landkreise in Deutschland diese explizit verbieten.
Somit haben die Schüler festgestellt, dass tatsächlich unter Laborbedingungen eine Zersetzung der Fragmente aus Biokunststoffen stattfindet, diese Bedingungen aber leider nicht lebensnah sind.