Am Donnerstag, 19.03.26 findet um 10.00 Uhr der Känguruwettbewerb in der Aula statt.

Reiseberichte unseres Frankreichaustauschs vom 11.03. – 18.03.2026

Tag 4 und 5: Abschied

Bonjour l’Allemagne,

notre dernière journée… Unseren letzten Tag haben wir auf einer Reise in die Steinzeit verbracht. Heute mussten alle früh aufstehen, denn um 7.00 Uhr war schon Treffen am Bahnhof von Châtellerault. Unsere Reise ging nach Lussac-les-Châteaux, wo sich das Steinzeitmuseum befindet. Das Besondere an dem Ort ist, dass man dort erste Zeichnungen von Menschen gefunden hat, die Portraits oder Personen darstellten. Sie wurden in Stein geritzt und sind gut getroffen, dass man sich durchaus vorstellen kann, wie die Menschen vor 15.000 Jahren aussahen. In einem Workshop konnten wir diese Zeichenmethode selber ausprobieren und unsere „Steintafeln“ als Andenken mitnehmen. Das Museum wurde mit einem Aufgabenheft erkundet und zum Schluss haben wir den Ort besichtigt, an dem diese Zeichnungen gefunden wurden. Ein großer Felsüberhang, der durch Wind und Wasser im Fels entstanden ist, bot Schutz und verfügte über ausreichend Platz, um sich dort aufzuhalten.

Die Mittagspause verbrachten wir auf einem Spielplatz an einem See. Das Wetter hat alles gegeben, die Sonne schien und bei warmen Temperaturen haben alle die Pause genossen, bevor es zurück nach Châtellerault ging.

Jetzt nur noch ein letzter Abend und Koffer packen, dann heißt es morgen früh Abschied nehmen. 

Wir sitzen im Bus und sind auf dem Weg nach Paris, bis jetzt pünktlich.

Es war wieder schön und im April sehen wir uns wieder, dann heißt es bienvenue à Velbert.

Tag 1:

Wir sind heute Morgen gut in Essen mit dem Eurostar gestartet und haben Paris Mittags pünktlich erreicht.

Die erste Herausforderung bestand darin am Automaten die Metrotickets einzeln aufzuladen. Von der Gare du Nord ging es mit dem RER zur Station „Les Halles“ dort befand sich bereits im Mittelalter ein großer Markt und auch heute sind dort Markthallen.

Die angestrebte Gepäckaufbewahrungsstation stellte sich – trotz guter Bewertungen online – als nicht mehr existierend heraus. Dank Internet konnte aber ein Ersatz schnell und fussläufig gefunden werden. So konnten wir, um einige Koffer Kilos leichter zu Fuß ein wenig Paris erkunden.

Natürlich zeigte sich die Stadt wieder von ihrer Sonnenseite. Rathaus, Notre Dame, an der Seine entlang zum Louvre und wieder zurück ging die Strecke. Kleiner Snack und dann hieß es schon wieder Gepäck holen, ab in die Metro und auf nach Bercy, um unseren Bus zu nehmen.

Leider verzögerte sich die Abfahrt etwas und der Pariser Verkehr ist auch typisch für eine Großstadt. Wir hoffen jetzt gegen 21.00 Uhr anzukommen. 

Tag 2:

Bonjour,

die erste Nacht in der neuen Umgebung haben alle gut überstanden. Der erste Schultag im Collège René Descartes steht ganz im Sinne des Kennenlernens für die Neuen, bzw. im Anknüpfen an alte und auch neue Kontakte für unsere Reiseprofis. Zuerst stand die Begrüßung durch die Schulleitung in der Mensa mit einem kleinen Imbis an. Immer wieder wird auch hier von Seiten der Schulleitung das Dankeschön an die Eltern ausgesprochen. Ohne die Bereitschaft sich auf dieses Abenteuer einzulassen, könnte dieser Austausch im Sinne der Völkerverständigung nicht stattfinden. Gerne leiten wir die Grüße und den Dank an Sie weiter. 

Es folgten erste Kennenlernspiele zum warm werden, das Partnermemory, Wahrheit oder Lüge, der Vormittag verging wie im Flug. 

Nach der Mittagspause ging es dann mit sportlichen Kooperationsspielen in der Sporthalle weiter.

Alle waren mit Engagement und viel Spaß dabei. Um 16.00 Uhr endete der Unterricht und wir sagen au revoir bis morgen.

Herzliche Grüße von Frau Erpelding und Frau Zagorski.

Tag 3:

Salut tout le monde,

Freitag früh haben wir uns wieder in der Schule getroffen. Heute stand die Stadtrallye und Spiele zu unserem Thema: „Wesen von gestern, Menschen von morgen“ auf dem Stundenplan. Während die Vormittags Gruppe noch Glück mit dem Wetter hatte, fiel bei Gruppe 2 die Rallye buchstäblich ins Wasser. Das tat der Stimmung jedoch keinen Abbruch, mit Spielen im Café Philo wurde die Zeit einfach anderweitig genutzt. 

Bei Timeline haben alle etwas gelernt, galt es doch historische Ereignisse, Erfindungen, Künstler und ihre Werke chronologisch richtig im Zeitstrahl einzusortieren. 

Begriffe aus Vergangenheit und Zukunft mussten gemalt, pantomimisch oder mit Splitt dargestellt werden, wobei sich Letzteres als Schwierigkeitsstufe drei herausstellte. 

Kreativ ging es weiter mit den ultimativen Erfindungen der Zukunft, wer braucht schon Bus und Bahn, wenn es reicht seinen Zielort auf die Tafel an der Tür zu schreiben, Tür auf und schwups ist man am Ziel eingetroffen. 

Alle hatten einen ereignisreichen Tag bevor es ins Familienwochenende ging.

Montag früh kurze Austauschrunde in der Schule und dann zum Bahnhof. Heute ging es in den futuristischen Freizeitpark Futuroscope. Bei trockenem und teils sonnigem Wetter konnte der Park optimal genutzt werden, denn es waren nur wenige Gruppen unterwegs. Also letzte Infos gesetzt, Gruppen gefunden, Treffpunkt vereinbart und los ging’s. Wartezeiten tendierten überwiegend gegen Null und so konnte jede/r die Attraktionen testen: Tanz mit dem Roboter, wilde Marienkäferfahrt mit Arthur und den Minimoys, eine Weltreise der besonderen Art, Mission zum Mars, besondere Pflanzen mit Phono- statt Photosynthese,… es gab viel zu entdecken. Etwas müde aber zufrieden konnten wir uns wieder auf den Rückweg machen. À poursuivre demain…