Moodle | Kontakt | Dienst-E-Mail

Projekte

Schulmannschaft 'Basketball'

Ziel:

  • Identifikation der Schülerinnen und Schüler mit der Gesamtschule Velbert- Mitte
  • Sportart Basketball kennenlernen
  • Sportveranstaltungen als Höhepunkte im Schuljahr einer Arbeitsgemeinschaft
  • Umsetzung von den in der AG erlernten Inhalten

Projektbeschreibung:
An der Gesamtschule Velbert- Mitte existiert eine Basketball- Arbeitsgemeinschaft für die Klassen 5 und 6, und eine Basketball- Arbeitsgemeinschaft für die Klassen 7- 10.Die Schülerinnen und Schüler der Basketball- Arbeitsgemeinschaften vertreten ihre Schule einmal im Jahr bei dem Landessportfest der Schulen und spielen bei der Kreismeisterschaft des Kreises Mettmann mit. Dabei treten sie in verschiedene Wettkampfklassen, nach Altersgruppen getrennt, gegen Teams anderer Schulen an.

Seit 2005 nehmen Schülerinnen und Schüler der Basketball-AGs außerdem regelmäßig an der NRW Streetbasketball- Tour, einer vom Westdeutschen Basketballverband organisierten Veranstaltung teil. Mit insgesamt sieben Schulteams war die Gesamtschule dieses Jahr bei dem Streetbasketball- Turnier in Erkrath vertreten und konnte aus diesem Grunde erneut ein Schulballpaket aus der Aktion "7 für 10" mit 10 neuen Basketbällen für den Schulsport in Empfang nehmen.

Ein weiterer Höhepunkt ist der Ag- Besuch der professionellen Basketballspieler des Zweitligavereins ETB Schwarz Weiß Essen mit gemeinsamer Trainingseinheit und der Besuch eines Ligaspiels des Clubs in Essen.

Pädagogischer Austauschdienst

Ziel: Internationale Begegnungen und Völkerverständigung
Verständnis für und Toleranz gegenüber anderen Kulturen schaffen.

Projektbeschreibung: Seit vielen Jahren gehört die Gesamtschule Velbert zu dem kleinen Kreis ausgewählter Schulen in der Bundesrepublik Deutschland, die ausländische Schülerinnen und Schüler im Rahmen des internationalen Preisträgerprogramms des Pädagogischen Austauschdienstes (PAD) betreuen. Etwa 450 Schülerinnen und Schüler erhalten jährlich auf Grund ihrer guten Deutschkenntnisse ein vierwöchiges Stipendium, das vom Auswärtigen Amt finanziert wird. Sie lernen Bonn, Berlin und München kennen, Kernstück ist aber der zweiwöchige Aufenthalt in einer deutschen Gastfamilie mit Schulbesuch, um deutsches Alltagsleben hautnah zu erleben.
Mädchen und Jungen aus Venezuela, Brasilien, Turkmenistan, England, Spanien, Uganda, Australien, Südafrika, Israel, Malaysia, Tschechien, aus der Türkei, der Ukraine, von der Elfenbeinküste und vielen weiteren Ländern durften wir schon in unserer Schule begrüßen, und häufig haben auch schon unsere Schülerinnen und Schüler die Gäste in ihrem Heimatland besucht.
Neben dem Schulbesuch mit Deutschunterricht wird den ausländischen Gästen ein abwechslungsreiches Programm geboten, so dass sie die nähere und weitere Umgebung Velberts kennen lernen.
Ein Höhepunkt des Aufenthaltes ist der jährliche Internationale Abend, an dem die Schüler ihr Land mit Musik und Tanz vorstellen, um sich für die Gastfreundschaft der Velberter Familien zu bedanken.
Der Besuch wird von den deutschen Familien stets als Bereicherung empfunden. Insbesondere der bzw. die Begegnungsschüler/in unserer Schule, der/die die Gruppe während des gesamten vierwöchigen Aufenthalts begleitet, kann immer auf eine sehr erlebnis- und erfahrungsreiche Zeit zurückblicken.

Schulhofneugestaltung

Unser Schulhof ist ein wichtiges Element des Schulalltages und Bestandteil des Lebensraums 'Schule'. In den Pausen und Freizeiten ermöglicht der Schulhof Bewegung, Spielen und Entspannen - wichtige Voraussetzungen für erfolgreiches Lernen, und gleichzeitig die Gesundheit fördernd.

Aus diesem Grunde ist unserer Schule schon seit mehreren Jahren die Neugestaltung des Schulhofes ein besonderes Anliegen. Unter Berücksichtigung der Wünsche von Schülerinnen und Schülern wurde mit Unterstützung der Velberter AG Spielraum ein Rahmenplan entwickelt, auf dessen Basis anschließend die ersten Schritte der Neugestaltung folgten. Durch die Aufnahme in das KidS-Projekt der Architektenkammer NRW konnte dann auch die Neugestaltung der Pausenhalle in Angriff genommen werden, parallel zum Bau der neuen Sprachbox.

Momentan ist die Schulhofneugestaltung ein noch laufender Prozess, auch möglich gemacht durch die finanzielle Unterstützung und die tatkräftige Hilfe von Eltern, Sponsoren und außerschulischen Partnern, und natürlich das Engagement zahlreicher Schülerinnen und Schüler.

Ansprechperson: Stefan Kandula

Lesepaten

Lesen wird als Voraussetzung für Bildung und eine erfolgreiche Teilhabe am Berufsleben angesehen. Durch das Vorlesen wird aber auch die Geduld, Ausdauer und Konzentration unterstützt. Diese Fähigkeiten erleichtern das Lesen lernen und erhöhen damit die Chancen auf eine erfolgreiche Schulzeit.

Vorlesen ermöglicht vielfältige Spracherfahrungen (Wortschatz, Satzkonstruktionen, Sprachbewusstheit, Aufbau einer Geschichte), es schafft zahlreiche Möglichkeiten sich mit der Welt auseinanderzusetzen und weckt Lust auf Bücher. Durch die Arbeit der Lesepaten erhoffen wir uns, dass insbesondere Kinder mit sprachlichen Defiziten oder Textverständnisproblemen schulische Erfolgserlebnisse haben können.


Die Lesepaten unterstützen wöchentlich Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund, die einen nachweislichen Förderbedarf hinsichtlich des Hör- und Leseverstehen aufweisen. Diese Zusammenarbeit erfolgt in Kleingruppen mit maximal sechs Lernenden und zwei Lesepaten, die sich gegenseitig Geschichten, Berichte oder Artikel vorlesen. Das Vorlesen soll fern von jedem schulischen Druck stattfinden, es soll aber auch nicht als Nachhilfeunterricht verstanden werden. Vielmehr soll es Spaß machen und die Phantasie der Kinder anregen.

Das klassische Vorlesen besteht aus Kurzgeschichten oder aus einer Ganzschrift, die nach und nach vorgelesen wird. Die Rahmenbedingung der Kleingruppe ermöglicht es, dass die Lesepaten auf die Eindrücke bzw. Verständnisprobleme der Lernenden unmittelbar eingehen können. Im Zuge der Anschlusskommunikation wird das Textverständnis der Schülerinnen und Schüler gefördert, indem sie über das Gehörte sprechen, den Lauf der Geschichte reflektieren, ihre eigenen Gedanken zum Text formulieren oder den Inhalt auf eigene Erfahrungen zu beziehen. Als weiterer Bestandteil der Leseförderung bietet sich zudem das Lesen von Tageszeitungen an. Die Lernenden erleben in diesem Zusammenhang den spielenden Umgang mit Zeitungen und erlernen diverse Techniken des Umgangs mit einer Zeitung.


90 Minuten wöchentlich, ganzjährig parallel zum „Deutsch als Zweitsprache"- Unterricht. Zielgruppen sind Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund aus den Jahrgangsstufen fünf, sechs und mittlerweile auch sieben. Sowohl Schülerinnen und Schüler als auch die Lesepaten bewerteten die Zusammenarbeit als erfolgreich. Positiv hervorgehoben wurde die Rahmenbedingung der Kleingruppen, da es den Lesepaten dadurch möglich war, sich den Lernenden und ihrem Textverständnis direkt zu widmen. Zudem konnte auf Seiten der beteiligten Schülerinnen und Schüler eine gesteigerte Lust zu lesen festgestellt werden, die sich auch auf den regulären Unterricht positiv auswirkte.

Unsere Lesepaten erhielten auch schon den dm Preis 'Helferherzen'.

Kabarett

Ziel: Meinungsbildung und politische Urteilsbildung der Schülerinnen und Schüler zu fördern; Kreativer Umgang und spielerische Umsetzung auf der Bühne von aktuellen politischen und gesellschaftlichen Themen.


Projektbeschreibung: Bei der AG handelt es sich um die Kabarettgruppe „Notbremse", die zunächst nicht in der Gesamtschule Velbert verankert war, sondern sich aus eine Schülergruppe des Sankt Anna Gymnasiums Wuppertal entwickelt hat. Seit dem vergangenen Programm sind jedoch nur noch Lernende der Gesamtschule Velbert-Mitte beteiligt.

Schülerinnen und Schüler ab Jahrgangstufe 10 erhalten bei dieser AG die Möglichkeit aktuelle politische und gesellschaftliche Themen nach eigenem Interesse auszuwählen und derart zu behandeln, dass sie eigenständig Texte erstellen, die sie später auf der Bühne darbieten können. Dabei steht der Lehrer lediglich als Berater zur Seite. Die Lernenden entwerfen zudem das Bühnenbild.
Die Texte, die entstehen kritisieren meist einen Zustand der Gesellschaft, der hinterfragt wird. Nicht nur Verfehlungen, die im unmittelbaren Umfeld der Schüler wahrzunehmen sind, werden aufgegriffen, auch weltpolitische Themen werden behandelt.
Da für die Auseinandersetzung mit diesen, für die Schüler zu Beginn meist recht sperrigen, Themen viel Zeit benötigt wird, fährt die Gruppe mehrmals weg. Meist für zwei bis drei Textwochenenden und zudem eine Woche für die Proben. Finanziert werden diese Fahrten durch die Einnahmen bei den Vorführungen (meist pro Programm ca.8).

 

Xanten-Projekt

Xantenprojekt – Hand in Hand Geschichte erleben

Ziel des Projektes:
Die GeschichtsschülerInnen des Jahrgang 11 führen in Kleingruppen SchülerInnen des Jahrgang 6 in selbstkonzipierten und ausgearbeiteten Führungen durch den Archäologischen Park in Xanten. Beide Jahrgangsstufen lernen einen außerschulischen Lernort kennen und erleben dort die Möglichkeit, Wissen über Geschichte, v.a. über und an Sachquellen zu erlangen. Insbesondere für die SchülerInnen des Jahrgang 11 bietet sich in diesem Projekt eine Lernumgebung, die zu einer kompetenzorientierten Auseinandersetzung – intensiv, aktiv, selbstgesteuert und kooperativ - mit der römisch – germanischen Geschichte herausfordert.

Beschreibung:
Die Gk Geschichte Jg. 11 beschäftigen sich im ersten Halbjahr mit der römisch - germanischen Geschichte (s. Schulinternes Curriculum Geschichte). Sie besuchen im Herbst in einer Vorexkursion den APX, um dort, u.a. in einer Führung den Park und sein Konzept kennenzulernen.
Die Geschichtskurse werden bzw. sind in Teams eingeteilt, die im Anschluss an die Exkursion im Unterricht gemeinsam das Konzept für die Führung der 6er ausarbeiten werden. Dabei wird es einen Teil geben, den das Team gemeinsam erarbeitet und präsentiert sowie einzelne Themen, die auf die Teammitglieder (Experten) aufgeteilt werden. Diese Expertenthemen richten sich nach den Exponaten des Parks.
Die SchülerInnen Jg. 11 erarbeiten sich in einem Materialreader, in der Bibliothek und in Bücherkisten Informationen zu ihrem Expertenthema (Think), dass anschließend in einer Expertengruppe ausgetauscht und abgesichert wird (Pair). Im Führungsteam treffen sich dann alle „Themen" wieder und stellen sich ihre Ergebnisse vor (Share). Gemeinsam wird dann das Konzept für die Führung der Gruppe erarbeitet. Jeder dokumentiert seinen Part schriftlich, so dass am Ende ein gemeinsames Konzeptpapier zusammengestellt wird.
Im Frühjahr führen die Teams kleine Gruppen von 6. Klässlern, die im Unterricht ebenfalls das Thema römische Geschichte bearbeiten oder bearbeitet haben, entsprechend ihres Konzeptes durch den APX.
Die 11er reflektieren ihr Konzept, sowohl im Team als auch als Experte, und formulieren ggf. Verbesserungsvorschläge.
Die 6er werden auf der Exkursion von ihren KlassenlehrerInnen begleitet. Die LehrerInnen sind während der Führungen der 11er vor Ort, um ggf. in der Aufsicht zu unterstützen, und ihre Klassen ggf. im Anschluss an die Führung ins Museum begleiten.
Natürlich ist für den gemeinsamen Ausflug auch Zeit für die intensive Erkundung des wunderbaren Spielplatzes eingeplant.

Patenprojekt "Ausbildung"

Die Berufsorientierung an unserer Schule hat ein neues Projekt an den Start gebracht: die Initiative Ausbildungspaten in Velbert. Am Dienstag, 21.10.2014, trafen sich die neuen Patinnen und Paten mit ihren „Patenkindern" nun zum ersten Mal.

Dieses Projekt wurde vor einem halben Jahr in Zusammenarbeit mit der Freiwilligenagentur Velbert, den Wirtschaftsjunioren Niederberg und der Kompetenzagentur Velbert ins Leben gerufen. Diese Kooperation hat es sich zur Aufgabe gemacht, jungen Menschen auf ihrem Weg in den Beruf hilfreich zur Seite zu stehen. 

Momentan arbeiten sieben Ausbildungspaten, die sich bereits im Ruhestand befinden, freiwillig mit sieben Schülerinnen und Schülern der Klassen 10 unserer Schule und treffen sich die nächsten zwei Jahre regelmäßig mit ihnen, um ihnen den Schritt in den Berufsalltag zu erleichtern, sie bei Bewerbungen zu unterstützen, auf Bewerbungsgespräche vorzubereiten und ihnen Problemen, Fragen, bei Rückschlägen und Krisen während der Schulzeit und auch der folgenden Ausbildung mit ihrer jahrelangen Berufs- und Lebenserfahrung zur Seite zu stehen.
Das erste Treffen am Dienstag verlief sehr harmonisch und fruchtbar. Am Vormittag trafen sich die Erwachsenen und wurden auf ihre zukünftige Arbeit mit den Jugendlichen eingestimmt. Am Nachmittag wurden die Schülerinnen und Schüler vorbereitet. Nachdem die Paare sich im Anschluss daran in einem Matching gefunden hatten, gab es sowohl bei den Schülerinnen und Schülern als auch bei den Erwachsenen glückliche Gesichter.
Wir sind aber jetzt alle schon davon überzeugt, dass wir mit diesem Projekt eine gute Sache ans Laufen gebracht haben, und wünschen den Schülerinnen und Schülern mit ihren Patinnen und Paten viel Spaß und viel Erfolg.

Ausbildungspaten

DFB-Junior-Coach-Projekt

Ab dem Schuljahr 2014/2015 werden fußballbegeisterte Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Velbert in einer 40-stündigen Schulung zum DFB-Junior-Coach ausgebildet.

Mit der Ausbildung zum DFB-Junior-Coach werden den Jugendlichen Schlüsselqualifikationen und berufsqualifizierende Kompetenzen vermittelt. Neben dem sportspezifischen Wissen wird besonders Wert auf die Persönlichkeitsentwicklung der Nachwuchstrainer gelegt. Sie sollen früh lernen, gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen. Für die Teilnahme an der Ausbildung zum DFB-Fußball-Coach müssen sich die Schüler/innen mit dem offiziellen Bewerbungsformular bewerben.
Ziel ist es, die Schülerinnen und Schüler für eine DFB-Junior-Coach-Tätigkeit im Verein oder in der Schule zu qualifizieren.

Commerzbank als nationaler Projektpartner

Neben der Trainerausbildung wird besonderer Wert auf die Persönlichkeitsentwicklung der Schüler gelegt. Als nationaler Projektpartner bereitet die Commerzbank die Nachwuchstrainer zum Beispiel mit Bewerbertrainings oder Schülerpraktika auf das Berufsleben vor und trägt mit ihrem finanzwirtschaftlichen Experten-Know-how unter anderem durch Vorträge und Veranstaltungen zu deren Allgemeinbildung bei. Ein Commerzbank-Mentor steht den Junior-Coaches stets als Ansprechpartner zur Verfügung.

Von der Schul- zur Trainerbank: Pressebeitrag im LOKALKOMPASS

 Zur Presseinformation: WAZ vom 25.10.2014

 dfb coach 1000x144

Geschichtswerkstatt

Unser Projekt „Geschichtswerkstatt" richtet sich an Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 9-12. Die Mitarbeit ist freiwillig und erfordert viel Engagement seitens der Teilnehmer.

Wir beschäftigen uns mit „großen" historischen Themen, die wir aus einer regionalen Perspektive heraus bearbeiten. Dabei nutzen wir die vorhandenen Möglichkeiten, mit städtischen Einrichtungen zusammenzuarbeiten. Als sehr fruchtbar hat sich in diesem Zusammenhang die Kooperation mit dem Velberter Stadtarchiv erwiesen.

Die Projektteilnehmer übernehmen dabei einzelne Themenkomplexe; erarbeiten diese und überlegen sich anschließend, wie sie ihre Ergebnisse einem breiten Publikum in einer Ausstellung zugänglich machen können.

Die betreuenden Lehrer, Frau El-Kayed und Herr Pietrek, haben lediglich eine beratende Funktion. Das Ausstellungskonzept sowie die Eröffnung obliegen der Verantwortung der Schülerinnen und Schüler.

Die Ausstellungseröffnung erfolgt meist im Februar. Wir haben unser Projekt im Jahre 2012 begonnen. Unsere erste Ausstellung stand unter dem Motto: „Niemand hat die Absicht eine Mauer zu errichten" - Teilung, Unterdrückung, Wahrnehmung.

Ein weiteres wichtiges Projekt ist die jährliche Exkursion der Jahrgänge 11 und 6 nach Xanten. Zunächst fährt der Jahrgang 11 alleine nach Xanten, um die spätere Führung der Schülerinnen und Schüler des 6. Jahrgangs durch den Archäologischen Park vorzubereiten.

20170306 093927

Tin Whistle

Die irische Tin Whistle im Musikunterricht der Klasse 5

In verschiedenen Studien haben Experten herausgefunden, dass Kinder, die ein Musikinstrument spielen, im Schulunterricht ausdauernder und erfolgreicher lernen und bessere Leistungen erbringen. Infolgedessen sind an vielen Schulen so genannte „Streicherklassen" eingerichtet worden, in denen die Schülerinnen und Schüler im Rahmen des Musikunterrichts ein Streichinstrument erlernen. Streicherklassen sind mit hohen finanziellen Investitionen verbunden (Anschaffung der Leihinstrumente, unterstützende Musiklehrer, etc.).

Als kleinen Ableger dieses Konzeptes haben die Musiklehrkräfte der Gesamtschule Velbert beschlossen, dass alle Kinder der fünften Klasse im Rahmen des Musikunterrichts die Tin Whistle erlernen sollen. Auf diese Weise lassen sich die theoretischen Kenntnisse im Bereich „Tonhöhennotation" (Tonleitern, Tonarten) praktisch anwenden und vertiefen.

binkieDie irische Tin Whistle (dt. „Blechpfeife") ist ein vergleichsweise preiswertes Instrument, das in Irland wie selbstverständlich von jedem Kind in der Grundschule erlernt wird. Die Kosten (für die Flöte und das eigens erstellte Unterrichtsskript) belaufen sich auf ca. 10 €. Familien, die das Geld nicht aufbringen können, werden vom Förderverein unterstützt, so dass keineR ausgegrenzt wird.

Bei unterschiedlichen schulischen Anlässen (Feste, Gottesdienste, Musikabende) werden die Arbeitsergebnisse regelmäßig präsentiert.

Buddy-Programm


AUFEINANDER ACHTEN.
 FÜREINANDER DA SEIN.
MITEINANDER LERNEN.
buddy logo 246x235
Seit Jahren nimmt unsere Schule offiziell am bundesweiten buddY-Programm teil (buddy: engl. für "Kumpel").

Das buddY-Programm ist ein Bildungsprogramm, das auf dem Konzept der Peergroup-Education basiert: Kinder und Jugendliche helfen sich gegenseitig, gestalten ihre Lebenswelt und übernehmen Verantwortung für sich und andere. Ziele des buddY-Programms sind dementsprechend:

  • Kinder und Jugendliche stark machen und eine positive Umgangs-, Lehr- und Lernkultur in Schulen entwickeln,
  • Schülern die Möglichkeit geben, soziale, emotionale und kognitive Kompetenzen zu entwickeln, die sie für ihren persönlichen und beruflichen Lebensweg brauchen,
  • einen Beitrag dazu leisten, dass Schule viel mehr leisten kann als bloße Wissensvermittlung: Schüler können Schule aktiv mitgestalten,
  • soziales Klima an der Schule fördern

Da sich das buddY-Programm an den Bedürfnissen und Interessen der Schülerinnen und Schüler orientieren soll (Lebensweltorientierung), werden sie direkt an der Projektentwicklung beteiligt (Partizipation). Die Projekte sollen von Schülern, den Buddys, getragen werden, unterstützt von Lehrern und den Sozialpädagoginnen, den Coaches.
Weitere Informationen zum buddY-Programm finden Sie auf der Homepage www.buddy-ev.de.

 

Das Buddy-Programm an der Gesamtschule Velbert-Mitte verfolgt mehrere Ziele: Zum einen soll den Fünftklässlern der Übergang von der Grundschule hin zur weiterführenden Schule erleichtert werden, zum anderen sollen die Sozial- und Handlungskompetenzen der Neuntklässler erweitert werden.


Mit Beginn des zweiten Halbjahres startet in jedem Kalenderjahr die Ausbildung von interessierten Achtklässlern zu Buddies, d.h zu Paten, die sich im darauf folgenden Schuljahr der Betreuung der neuen Fünftklässler widmen. Das Engagement der Neuntklässler findet in diesem Zusammenhang als AG in ihrer Freizeit statt, für das sie anschließend ein Zertifikat erhalten. Das Buddy-Programm wird an der Gesamtschule Velbert-Mitte von den Lehrerinnen Kathrin Gebhardt und Fabienne Kemper geleitet, findet wöchentlich statt und umfasst eine Dauer von drei Halbjahren. Im Rahmen der Ausbildung zu Paten wird erarbeitet, welche zusätzlichen Hilfestellungen die neuen Schülerinnen und Schüler benötigen, wie sie am besten unterstützt werden können und auch, wie die Paten als Ansprechpartner fungieren können. Jeder der sechs Klassen werden Teams zugeordnet, die sich um die Betreuung kümmern, so dass jede Klasse feste Paten hat, die sich schnell zu wichtigen Bezugspersonen etablieren. Im zweiten Halbjahr des Schuljahres bilden die etablierten und erfahrenen Buddies die neue Generation der Achtklässler mit aus.


Es  betreuen immer etwa 16 Schülerinnen und Schüler des neunten Jahrgangs die fünften Klassen.
Die Buddies lernen ihre Schülerinnen und Schüler sofort am Tag der Einschulung kennen, hierdurch wir u.a. ihre zentrale Rolle verdeutlicht. Im weiteren Verlauf der ersten Schultage führen sie mit ihnen die bekannte Schul-Rallye durch und beteiligen sich an den Kennenlernaktionen der Klassenlehrer. Die Aufgaben der Buddies erstrecken sich vom Beantworten von akuten Fragen, Streitschlichtung in Pausen bis hin zur Begleitung zu Ausflügen. Dieses Engagement stärkt wichtige soziale Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler, hierzu zählen: Perspektivwechsel, Reflexionsfähigkeit, Kooperations- und Konfliktfähigkeit sowie Kommunikationskompetenz. Das Programm schafft ein Bewusstsein für die Bedürfnisse anderer. Schülerinnen und Schüler achten aufeinander, lernen von- und miteinander und sind füreinander da. Sie übernehmen Verantwortung und erleben Akzeptanz. Das stärkt ihr Selbstbewusstsein und ihre Fähigkeit zur Konfliktlösung.

Top