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Ausstellungseröffnung zur Gedenkstättenfahrt 2018 - Mo, 05.11.2018, um 19.00 Uhr in der Bibliothek

Nils Eller, Michel Bergmann, Nils Holten und Amina Berovic waren mit dem Mikro dabei, als historisch wichtige Orte des Holocaust besichtigt wurden.

:Link zur Radiosendung

Auf die einwöchige Reise Anfang März hatten sich alle ein halbes Jahr lang vorbereitet. Alle Teilnehmer arbeiteten sich in das Thema ein, um nicht ins kalte Wasser geworfen zu werden. Wenn man sich für eine solche Fahrt anmeldet, ist den meisten nicht klar, was auf sie zukommt. Je näher die Fahrt rückte, um so mehr Gedanken über mögliche Erwartungen und Befürchtungen schossen durch die Köpfe.

Die Reise nach Auschwitz führte über Berlin. Im Zentrum der Hauptstadt befindet sich das umstrittene Stelenfeld des amerikanischen Architekten Peter Eisenman. Vom berüchtigten "Gleis 17" im Bahnhof Berlin-Grunewald aus wurden viele Menschen nach Auschwitz verschleppt. In der Wannseevilla wurde die Menschenvernichtung geplant und organisiert. Auch eine Begnung mit einer Zeitzeugin stand auf dem Programm.

Das Motto der Reise heißt: Mit eigenen Augen sehen, wovon andere nur reden. Diese Fahrt macht etwas mit einem! Man kommt anders zurück als man aufgebrochen ist. Man wird zum "Zeitzeugen aus zweiter Hand" und macht sich weiter seine Gedanken. Wie hätte ich mich verhalten - damals? Wie verhalte ich mich - heute? [Sendung anhören]

 

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